The Purpose of Organizations

It is the purpose of every organization to create added value for every person or group who either provides resources the organization needs to achieve its goals or has the means to prevent the latter.

An organization that fails to do so on the long run will lose its license to operate. Immediate consequences are stakeholder-specific: employees or other members will leave it, customers will turn elsewhere, vendors will supply lower quality or charge more, policy makers will increase taxes or increase regulation etc.

If the organization does not listen to all of them, it will put itself out of business. It is just a matter of time.

Komplexität ist kein neues Phänomen

Seit einigen Jahren hat die Management-Literatur die Komplexität entdeckt. Tenor: Diese ist nicht mehr beherrschbar. Konsequenz: Unternehmenslenker müssen Big Data zum Mittelpunkt ihres Denkens und Handelns machen.

Der Versuch zeigt Parallelen zur Steinzeit. Schon damals überstieg die Komplexität die Kapazität der Menschen-Gehirne. Ergebnis: rituelle Malereien auf Höhlenwänden für die erfolgreiche Jagd.

Dürfte ähnlich viel geholfen haben.

Welchen Zweck verfolgt PR?

Bereits vor fast 60 Jahren hat das erste umfassende PR-Lehrbuch definiert, worin der Zweck der Kommunikation in und von Organisationen besteht:

“Public relations is a management function that seeks to identify, build, and maintain mutually beneficial relationships between an organization and all of the publics on whom its success or failure depends.”

(Scott M. Cutlip/Allen H. Center: Effective Public Relations. University of Wisconsin Press, 1952.)

Das Lehrbuch liegt inzwischen in 8. Auflage vor. Der Weg zum konsequenten Stakeholder Management scheint immer noch weit.

Ausgangsüberlegungen zum Wesen der Strategie

Eine Strategie setzt ein Ziel voraus, besteht ihr Zweck doch darin, gegenwärtiges Handeln aus zukünftigen Ergebnissen abzuleiten.

Von Führungskräften verlangt das nicht nur die Fähigkeit, in Konstellationen zu denken und diese im Hinblick auf Erfolgsaussichten zu unterscheiden.

Sie müssen auch ihre Sicht der Dinge vermitteln, um Mitarbeiter zu befähigen und dafür zu gewinnen, zieldienlich zu handeln.

Die Alternative hat Mark Twain auf den Punkt gebracht:
„Wer nicht weiß wohin er will, darf sich nicht wundern, wenn er woanders ankommt.“

Ausgangsüberlegungen zum Zweck der Unternehmenskommunikation

WENN Wahrnehmung, Einstellung und Verhalten auf individuellen Wirklichkeitskonstruktionen beruhen …

UND Zielsetzungen daraus resultieren, was innerhalb dieser Wirklichkeitskonstruktionen jeweils als günstigste Kosten-Nutzen-Relation bewertet wird …

DANN kann Unternehmenskommunikation an zwei Stellen ansetzen, um Interessengemeinschaft herzustellen mit den Anspruchsgruppen, ohne deren Mitwirkung die Organisation ihre Ziele nicht erreichen wird:

Sie kann versuchen,

  1. aktuelle Interessen der Anspruchsgruppen zu bedienen ODER
  2. den Anspruchsgruppen neue Perspektiven zu eröffnen, um die Kosten-Nutzen-Relation und damit die Interessenlage zu verändern.

Beide Wege können zum Ziel führen. Der zweite erweitert das Spielfeld.